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Stoffwechselstörung: Eichhorn muss in stationäre Behandlung
Aufgrund einer Stoffwechselstörung muss Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen vorerst auf Toptalent Kennet Eichhorn verzichten. Die Diagnose gab der Verein am Samstag nach fachärztlichen Untersuchungen bekannt, "eine übermäßige körperliche Belastung und ein Gewichtsverlust, auch in Folge einer Magen-Darm-Erkrankung", seien der Erkrankung vorausgegangen.
Nach FIFA-Wirbel: Neuendorf fordert "andere Kultur"
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) fordert im Zuge der gescheiterten Pläne von Gianni Infantino für einen FIFA-Investorendeal eine "lückenlose Aufklärung" der Hintergründe. "Der FIFA-Präsident hat eigenmächtig, intransparent und letztlich auch unverantwortlich im Sinne des Fußballs gehandelt", teilte DFB-Präsident Bernd Neuendorf auf SID-Anfrage mit.
Ruder-EM: Gold für Doppelvierer - vier deutsche Medaillen
Der Männer-Doppelvierer hat Gold bei den Ruder-Europameisterschaften gewonnen und damit einen überragenden Tag des deutschen Teams gekrönt. Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee setzten sich am Samstag vor Polen und Kroatien durch, es war die vierte Medaille für Deutschland im norditalienischen Varese.
Aus für "schäbigen Deal": UEFA greift Infantino frontal an
Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem vorläufigen Ende der FIFA-Investorenpläne mit erstaunlich deutlichen Worten einen Kulturwechsel im Weltverband gefordert. Dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino warf die UEFA vor, einen "schäbigen und undurchsichtigen Deal" eingefädelt zu haben.
Ruder-EM: Favorit Zeidler im Finale
Olympiasieger Oliver Zeidler ist nach einem dominanten Auftritt ins Finale der Ruder-Europameisterschaften eingezogen. Im Einer setzte sich der 30-Jährige in seiner Vorschlussrunde mit über fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz durch und unterstrich seine Goldambitionen eindrucksvoll.
Rückzieher nach heftiger Kritik: Fifa stoppt umstrittene Investoren-Pläne
Die heftige internationale Kritik hat gewirkt: Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. "Unser Ziel war es schon immer - und wird es auch immer bleiben -, den Sport zu vereinen und zu verbessern", erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Samstag. "Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt."
"Gedemütigt": Pressestimmen zum Rückzieher von Infantino
Die Investorenpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino sind gescheitert - und die Fußballwelt atmet auf. Von einer "totalen Niederlage" Infantinos ist die Rede, der Rückzieher sei ein "globaler Rückschlag" für den Schweizer. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
Nach massiver Kritik: FIFA gibt Investorenpläne auf
Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach massiver Kritik seine Investorenpläne aufgegeben. Das teilte Präsident Gianni Infantino in der Nacht zu Samstag in einem Statement mit. Zuvor hatten bereits die Kontinentalverbände UEFA, CONCACAF und AFC Widerstand gegen Infantinos Vorhaben, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, angekündigt.
Biathlon zu Zeiten des Klimawandels: "Immer grenzwertiger"
Biathletin Selina Grotian sieht in Zeiten des Klimawandels Probleme auf ihren Sport zukommen. "Es wird sich in den nächsten Jahren einiges ändern. Man hat es jetzt schon gesehen – es gibt viele Roller-Events. Es wird einfach sehr schwierig werden, immer mehr in Deutschland durchzuführen", sagte die 22-Jährige im Sport1-Interview: "Wir hatten jetzt immer Glück mit dem Schnee in Oberhof und Ruhpolding, aber man merkt schon: Es wird immer grenzwertiger, immer schwieriger, dass die guten Bedingungen bleiben und auch bis zum Schluss gut bleiben."
"Zu wenig": Heraskewytsch kritisiert deutsche Rolle
Der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch hat auch deutsche Entscheidungsträger nach der Wiederzulassung Russlands durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) heftig kritisiert. Zwar wisse der 27-Jährige, der bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina wegen eines Helms mit den Abbildungen von 22 getöteten ukrainischen Athleten ausgeschlossen worden war, "dass sich auch einige deutsche Funktionäre gegen die Entscheidung des IOC gestellt haben".
Rückzieher nach heftiger internationaler Kritik: Fifa stoppt umstrittene Investoren-Pläne
Rückzieher nach heftiger internationaler Kritik: Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. "Unser Ziel war es schon immer - und wird es auch immer bleiben -, den Sport zu vereinen und zu verbessern", erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Freitag. "Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt."
Infantinos WM-Plan: Südamerika verlangt "Klarstellungen"
Auch die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL hat sich zum Investorenplan des Weltverbandes FIFA geäußert - allerdings deutlich zurückhaltender. In einer Pressemitteilung am Freitag forderte der Kontinentalverband "zusätzliche Informationen" und "Klarstellungen".
Brandt wechselt vom BVB zu Ajax Amsterdam
Der 48-malige Fußball-Nationalspieler Julian Brandt hat nach sieben Jahren bei Borussia Dortmund einen neuen Verein gefunden. Der 30-Jährige wechselt zum niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam, dort unterschrieb er bis 2029. Brandts auslaufender Vertrag beim BVB war nicht verlängert worden.
EM: Bleyer und Denisov Sechste in der Technischen Kür
Die Synchronschwimmerinnen Klara Bleyer und Maria Denisov haben bei der EM das Podest verpasst. Im Finale der Technischen Kür kam das DSV-Duett am Freitagabend in Paris mit einer persönlichen Bestleistung von 284,9774 Punkten auf Platz sechs.
EM: Wasserspringer verpassen Medaille zum Auftakt
Die deutschen Wasserspringer haben bei der Schwimm-EM die erste deutsche Medaille verpasst. Lena Hentschel, Moritz Wesemann, Pauline Pfeif und Jaden Eikermann kamen zum Auftakt der Wettbewerbe in Paris am Freitag im Mixed-Team-Event mit 319,20 Punkten nur auf Platz sieben. Gold ging an Italien (410,60 Punkte) vor den Neutralen Athleten aus Russland (385,80) und der Ukraine (368,20).
"Der falsche Mann": Premier Burnham kritisiert Infantino
Nach der heftigen Empörung aus den Organen des Fußballs hat das Vorgehen von FIFA-Präsident Gianni Infantino auch in der Politik zu Kritik geführt. Der 56-Jährige sei "der falsche Mann", um den Weltverband zu leiten, sagte Großbritanniens Premierminister Andy Burnham am Freitag. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, sei ein "ungeheuerlicher Vorschlag".
Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung
Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul am Freitag: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."
"Mihambo-Schreck" Assani darf zur EM
Weitspringerin Mikaelle Assani hat nach ihrem Überraschungssieg bei den deutschen Meisterschaften vor Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo noch das Ticket für die EM in Birmingham (10. bis 16. August) erhalten. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Freitag bekannt gab, bescherte die Auswertung der internationalen Meldungen dem DLV zusätzliche Startplätze für die Titelkämpfe in Großbritannien. Das deutsche Team für Birmingham zählt damit 116 Athletinnen und Athleten.
Klaveness sieht Infantino schwer beschädigt
Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes, sieht den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino aufgrund des Widerstandes gegen seine Investorenpläne massiv beschädigt. "Mein klarer Eindruck ist, dass er sehr viel Vertrauen verloren hat", sagte die als Infantino-Kritikerin bekannte Juristin am Freitag in Oslo. Auch habe der FIFA-Boss seine Kandidatur auf Wiederwahl "durch diesen Vorfall nicht gestärkt", meinte Klaveness.
"Kann nicht tatenlos zusehen": Infantino-Berater tritt zurück
Der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino wächst - nun auch aus dem inneren Kreis. Sein leitender Berater Carlos Cordeiro ist aus Protest gegen dessen Investorenpläne zurückgetreten. Zuvor hatten bereits die Kontinentalverbände UEFA, CONCACAF und AFC Widerstand angekündigt. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.
"Unsere Kurve": Hoffnung auf konsequentes Vorgehen gegen Investoren
Das Fanbündnis "Unsere Kurve" erhofft sich nach der massiven Kritik an den FIFA-Plänen auch Auswirkungen auf den generellen Umgang im Fußball mit Investoren. "Investorenpläne sind grundsätzlich abzulehnen. Insofern müssen sich die, die sich gerade zu Wort melden, an ihren Worten messen lassen. Das kann nur bedeuten, dass man ab sofort konsequent gegen Investoren im gesamten Fußball vorgeht", sagte Sprecher Thomas Kessen dem SID.
Klopp-Erbe: Schmidt neuer "Head of Global Soccer" bei RB
Red Bull hat einen Nachfolger für Jürgen Klopp gefunden: Roger Schmidt wird beim Brause-Giganten der neue "Head of Global Soccer". Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, wird der frühere Trainer von Red Bull Salzburg zum 1. Oktober die Stelle übernehmen, die nach Klopps Ernennung zum Bundestrainer frei geworden war.
Ruder-EM: Favorit Zeidler rückt mühelos ins Halbfinale vor
Olympiasieger Oliver Zeidler ist ohne Probleme ins Halbfinale der Ruder-Europameisterschaften eingezogen. Als Sieger seines Qualifikationsrennens setzte sich der 30-Jährige am Freitagvormittag mit großem Vorsprung durch. Bei der EM über drei Tage im norditalienischen Varese kann Zeidler nun am Samstag das Finale klar machen.
Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus
Die asiatische Fußball-Konföderation (AFC) unterstützt UEFA und CONCACAF bei deren Widerstand gegen den Investorenplan des Weltverbandes FIFA. Das teilte der Verband am Freitag mit. Die AFC solidarisierte sich mit UEFA und CONCACAF und äußerte ihre "tiefe Besorgnis" zum Vorhaben der FIFA sowie über "die Entscheidungsprozesse". Der Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.
Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest
Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.
Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben
Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.
"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik
Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.
Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab
Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.
Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"
Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."
Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern
Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.
Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"
Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."
"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit Gianni Infantino mit einem Boykott aller FIFA-Turniere, sollte der Präsident des Weltverbandes seinen Investoren-Deal durchdrücken. In der Fußballwelt ist vom "totalen Krieg" die Rede, auch Infantinos Rücktritt wird gefordert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.