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- Anschlag auf Berliner Stromnetz: Behörden fordern Prüfung durch Karlsruhe
Politik
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat von den USA eine rechtliche Begründung für ihre Militärintervention in Venezuela gefordert. Die US-Regierung müsse "der Weltöffentlichkeit erklären, auf welcher rechtlichen Basis das geschehen ist", sagte Wadephul am Montag im Deutschlandfunk. "Das ist bisher nicht geschehen." Die Bundesregierung hielt derweil an ihrer Weigerung fest, die US-Intervention als Verstoß gegen das Völkerrecht zu kritisieren. Die Opposition warf ihr deshalb Duckmäusertum vor.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
- Erstochener 70-Jähriger in Gelsenkirchen: Ehefrau in Untersuchungshaft
- Koalitionskrise in Brandenburg: Finanzminister Crumbach tritt aus BSW aus
- Umwelthilfe übergibt Unterschriften für Böllerverbot
- BVB: Keine Zugänge geplant - Schlotterbeck-Wahl "muss reifen"
Das deutsche Tennis-Team hat beim United Cup eine klare Niederlage gegen Polen kassiert. Die Mannschaft um Alexander Zverev unterlag am Montag mit 0:3 und musste einen deutlichen Dämpfer mit Blick auf eine mögliche Viertelfinal-Qualifikation hinnehmen.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Nach dem Anschlag auf das Stromnetz in Teilen der Bundeshauptstadt hat die Berliner Senatsverwaltung vom Generalbundesanwalt eine Prüfung der Übernahme der Ermittlungen gefordert. "Jetzt ist es wichtig, dass auch der Generalbundesanwalt die Übernahme des Verfahrens prüft", sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag vor Journalisten.
Januar 05, 2026
Linken-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für dessen Zurückhaltung nach der US-Militärintervention in Venezuela scharf kritisiert. Merz ducke sich weg: Wenn er sage, das sei komplex und könne nicht so schnell bewertet werden, "dann ist das gelogen", sagte van Aken am Montag in Berlin. Merz sei Jurist und wisse genau, dass Völkerrecht gebrochen worden sei. "Das muss er auch laut sagen."
Januar 05, 2026
US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Äußerungen die Angst vor einer möglichen Annexion Grönlands durch die USA befeuert. "Wir werden uns in rund zwei Monaten um Grönland kümmern", sagte Trump am Sonntag an Bord seiner Präsidentenmaschine Air Force One. Die neuen Drohungen riefen am Montag die europäischen Verbündeten Grönlands auf den Plan.
Januar 05, 2026
Boulevard
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat das Bundesinnenministerium vor weiteren derartigen Taten gewarnt. Das Ministerium beobachte "vermehrt Angriffe gegen kritische Infrastrukturen", sagte eine Sprecherin am Montag in Berlin. "Insbesondere Brandstiftungen gehören generell zum Repertoire der linksextremistischen Szene", fügte sie hinzu. "Wir sehen auch, dass zuletzt die Qualität der Angriffe angestiegen ist und sich eben auch gegen Einrichtungen der Stromversorgung richtet."
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Ein Kind darf einer Gerichtsentscheidung zufolge den Nachnamen des neuen Ehemanns seiner Mutter annehmen - obwohl der leibliche Vater dagegen war. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main laut Mitteilung vom Montag. Das Gericht wandte dabei eine neue, großzügigere Gesetzeslage im Namensrecht an. Der Antrag war noch vor Gesetzesänderung eingereicht worden. Die Anwendung des neuen Gesetzes verstoße aber nicht gegen das Rückwirkungsverbot.
Januar 05, 2026
Wissenswertes
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Montag in Berlin mehr als eine Million Unterschriften für ein Böllerverbot an das Bundesinnenministerium übergeben. "Wir wollen ein Verkaufs- und Anwendungsverbot", sagte die DUH-Expertin für Luftreinhaltung, Hanna Rhein, der Nachrichtenagentur AFP. Eine weitere Petition der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für ein Böllerverbot wurde bis Montagmittag sogar von 3,25 Millionen Menschen unterstützt, ein später gestarteter Aufruf des Netzwerks Campact von 439.000 Menschen.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Die Bundesregierung richtet Ende Januar den dritten internationalen Nordsee-Gipfel aus. Ziel des Treffens in Hamburg ist es, den Ausbau der Offshore-Windenergie im gesamten Nordseeraum voranzutreiben, wie die Regierung am Montag mitteilte. Geladen sind Staats- und Regierungschefs sowie Energieminister aus neun Ländern, Vertreter von EU und Nato sowie von zahlreichen Unternehmen.
Januar 05, 2026
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